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Virtuell & Cloud

Optimale Auslastung vorhandener Ressourcen.

 

Virtualisierung gilt schon länger als ein Schlüsseltrend in der geschäftlichen Informationstechnologie. Der Einsatz von virtualisierten Servern, die Storage-, Desktop-, Netzwerk- und andere Formen der Virtualisierung bieten klare Vorteile. Zu den wichtigsten zählen die höhere Auslastung der Hardware-Systeme, die sehr schnelle, flexible Bereitstellung von IT-Ressourcen und ein wesentlich niedrigerer Service- und Administrationsaufwand für die IT-Infrastruktur. TRIWARE IT bietet Erfahrung und Kompetenz in der Umsetzung dieser Technologien bis hin zur netzwerkbasierten Bereitstellung von IT-Ressourcen (Cloud).
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Bräuchte es noch einen Beweis, welchen Stellenwert der Virtualisierungsbereich mittlerweile in der IT hat, so wäre dies wohl ein guter Kandidat dafür: Intel kauft sich - über Intel Capital - mit 218,5 Millionen US-Dollar bei VMware ein. Durch den Deal erhält der Prozessorhersteller 9,5 Millionen Aktien von VMware, das ergibt einen Anteil von rund 2,5 Prozent an dem Unternehmen. Zusätzlich soll ein Manager von Intel in den Vorstand von VMware gehievt werden. Die neue Partnerschaft ist nach der Einschätzung der beiden Unternehmen eine logische Wahl gewesen: "Die Virtualisierungsplattform von VMware virtualisiert die Intel Architektur. Intels Prozessoren bilden die Mehrheit der Systeme, auf denen die Produkte von VMware laufen", so INTEL und VMware kurz und bündig in einer gemeinsamen Pressemitteilung vom Juli 2017. Entsprechend will man in Zukunft auch die Zusammenarbeit weiter intensivieren.
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Zu unseren wichtigsten Lösungs-Anbietern im Bereich "Virtuell & Cloud" gehören Citrix, Nakivo, Microsoft, Nextcloud, OpenStack, ownCloud, Parallels, Micro Focus VM Explorer und VMware.

VMWARE: VMworld Europe - Barcelona, Nov. 2019.
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Die Veranstaltung in der Fira Barcelona Gran Via lockte vom 4 - 7 November 2019 laut VMware mehr als 13.000 Teilnehmer in die Hauptstadt Kataloniens. Die kamen aus über 100 Ländern, um sich zwei Tage lang über Neuigkeiten rund um die Infrastrukturplattform zu informieren.
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Auf der VMworld zeigte VMware sein Projekt Pacific: Pacific ist ein Bestandteil von Tanzu – darunter fasst VMware zukünftig verschiedene Kubernetes-Angebote zum Erstellen, Ausführen und Verwalten von Applikationen zusammen. Pacific kümmert sich um die Kubernetes-Integration in die ESXi und vSphere-Welt. Die mit vSphere gehosteten Container-Strukturen bindet VMware in die vSphere-GUI ein und unterwirft sie der eigenen Policy-Logik sowie den eigenen Techniken der Netzwerk-Virtualisierung und Storage-Anbindung. Damit kann die operative IT-Administration etwa Kubernetes-Namespaces, Cluster, Pods oder Container mit den gewohnten vSphere-Werkzeugen verwalten.
BJÖRN BRUNDERT von VMware erläuterte, dass man Kubernetes als Multi-Cloud-API begreifen könne. Heute sei es noch ein Container-Orchestrierungstool, aber in Zukunft werde es "eine Plattform, um Plattformen zu bauen" sein. Den gesamten Lebenszyklus hinweg vom Erstellen über das Ausführen bis zum Verwalten solle die Infrastruktur stets stabil und fehlerfrei funktionieren. Wie VMware das umsetzen kann, entscheidet mit darüber, ob sich die Idee durchsetzt. Derzeit steht die Beta nur ausgewählten Kunden offen.
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Außerdem gewährte VMware auf der VMworld Europe erstmals Einblick in ein neues verteiltes Angriffserkennungs- und Schutzsystem für virtuelle Netze. Derzeit heißt es NSX Distributed IDS/IPS. Im Hintergrund kommt Software des frisch akquirierten Herstellers Carbon Black zum Einsatz. Bis zur Markteinführung dürfte allerdings noch einige Zeit ins Land gehen; VMware geht momentan davon aus, dass die Beta-Phase spätestens Januar 2020 startet. VMware kann bereits heute den Datenverkehr im Netz auf Dienste und beteiligte Kommunikationspartner hin analysieren und die Ergebnisse eskalieren. Dazu nutzt der Hersteller die Mikro-Segmentierung von 2013 und die im März 2019 eingeführten Service-defined Firewall. VMware verspricht durch die zugekaufte Technik eine höhere Leistung und weniger falsch-positive Treffer.
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Auch nächstes Jahr soll die europäische Ausgabe der VMworld erneut in Barcelona stattfinden. Interessierte können als Termin bereits den 9. bis 12. November 2020 vormerken. Mehr Informationen zur VMworld finden sich auf der Webseite der Veranstaltung.

RED HAT: OpenStack 16 mit Long-Term-Support.
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Red Hat hat am 20.02.2020 die neue Version 16 seiner OpenStack-Plattform für Unternehmen vorgestellt. Das Release kombiniert die aktuellen Community-Versionen „Rocky“, „Stein“ und „Train“ mit ausgewählten Funktionen aus OpenStack 14 und 15. Zusammen mit einem Long-Term-Support über fünf Jahre möchte Red Hat OpenStack 16 als hochskalierbare und agile Infrastructure-as-a-Service-Lösung positionieren. Sie eignet sich insbesondere für den Betrieb hybrider und Cloud-nativer Umgebungen, bietet aber auch Möglichkeiten, auf Branchentrends wie Edge Computing, Machine Learning und künstliche Intelligenz zu reagieren.
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Unter der Haube steckt das aktuelle Red Hat Enterprise Linux 8, das bereits seit Mitte 2019 verfügbar ist. Von hier erbt OpenStack 16 auch die Application Streams, die Anwendungsupdates unabhängig vom zugrunde liegenden Betriebssystem ermöglichen und es Anwendern damit grundsätzlich erlauben, schneller auf jeweils aktuelle Releases zu wechseln. Zukunftssicherheit soll der auf fünf Jahre ausgelegte Langzeitsupport für die hier vorgestellte OpenStack-Version gewährleisten.
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Mit seiner OpenStack-Plattform fasst Red Hat ein Enterprise-Linux mit weiteren Services, Support, verschiedenen Nutzungsmodellen und Lifecycle-Management zu einem Infrastructure-as-a-Service-Angebot für Unternehmen zusammen. OpenStack 16 steht Anwendern mit aktiver Subskription – üblicherweise Ein- oder Drei-Jahres-Modelle – ab sofort über das Red Hat Customer Portal zur Verfügung.

OPEN SOURCE: Version 18 der Nextcloud wird zur ausgewachsenen Groupware.
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Cloud-Speicher-Dienste wie Microsoft OneDrive, Dropbox und Google Drive sind in aller Munde. Allerdings liegen die eigenen Daten auf Servern von Dritten, über die man keine Kontrolle hat. Abhilfe bringt eine Private Cloud wie Nextcloud.
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VON HAUS AUS MIT GROUPWARE
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Die neue Nextcloud-Version heißt Nextcloud Hub und verdeutlicht mit dem Namenswechsel eine Neuausrichtung: Filesharing bleibt zwar weiterhin eine der Kernfunktionen der Open-Source-Kollaborationssoftware, aber es ist bei weitem nicht alles. Die Automatisierung mit Abläufen, genannt "Flow", Fotoalben, Kalender, Webmail, Videokonferenzen mit "Talk" und OnlyOffice zum Bearbeiten von Dokumenten, gehören ab jetzt zur Standardausstattung der Nextcloud. Während einer Installation erscheinen jetzt alle diese Komponenten als empfohlene Apps zur Auswahl. Damit sei eine neue Produktkategorie erreicht, wie FRANK KARLITSCHEK, Geschäftsführer der Nextcloud GmbH während des Launch-Events in Berlin betonte. Ein neuer Name sei für die neue Version deshalb angemessen, die übrigens seit 17.01.2020 verfügbar ist.
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AKTUALISIERUNG: NEXTCLOUD 17 ZU NEXTCLOUD HUB
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Trotz der Namensänderung firmiert Nextcloud Hub intern auch als Nextcloud 18 und es gibt keine Änderungen, die den regulären Weg eines manuellen Updates verhindern. Allerdings sind bei Aktualisierung einer vorhandenen Nextcloud nicht alle neuen Apps mit dabei. Erst bei einer Neuinstallation präsentiert Nextcloud Hub auf der Konfigurationsseite für den Admin-User alle enthaltenen, neuen Apps. Wer also eine der neuen Komponenten nicht benötigt, braucht diese auch nicht mitzuinstallieren.

TRIWARE IT: Virtualisierung vs Cloud
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Obwohl sich Virtualisierung auf keinen bestimmten Bereich der IT einschränken lässt, so ist es doch möglich, Virtualisierung von anderen, vergleichbaren IT-Konzepten abzugrenzen. Hier ist vor allem das Cloud-Computing zu nennen. Dabei können Anwendungen in Public Clouds, also in Rechenzentren von IT-Dienstleistern, betrieben werden oder in eigenen Rechenzentren als Private Clouds. Möglich ist auch der gemischte Betrieb, die Hybrid Cloud. Im Unterschied zur Virtualisierung geht es beim Cloud Computing weniger um die Strukturierung – oder Restrukturierung – einer IT-Landschaft, als darum, komplette IT-Leistungen netzbasiert auszulagern.
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Mit Hilfe der Virtualisierung und Cloud-Technologien lässt sich die Unternehmens-IT zwar in vielfacher Hinsicht signifikant optimieren; bei der Planung und Umsetzung gilt es jedoch für Unternehmen, eine Reihe von Herausforderungen und Risiken zu beachten. Kernpunkte sind die erforderliche Kompetenz des IT-Teams und die Gewährleistung der Sicherheit der virtualisierten Systeme. Weitere Probleme sind ein unterschätzter Investitionsaufwand und die korrekte Kostenkalkulation für Software-Lizenzen.
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Kurz gesagt, Virtualisierungs- und Cloudprojekte erfordern eine sorgfältige Kosten-Nutzen-Analyse, ein umfassendes Projektmanagement, eine kompetente Umsetzung und die konsequente Beachtung möglicher Sicherheitsrisiken. - Anforderungen, bei denen wir Sie gerne bestmöglich unterstützen.

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ARTEN VON CLOUDDIENSTEN: IaaS, PaaS und SaaS
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Die meisten Cloud Computing-Dienste lassen sich in drei grundlegende Kategorien untergliedern: IaaS (Infrastructure-as-a-Service), PaaS (Platform-as-a-Service) und SaaS (Software-as-a-Service). Da diese Kategorien aufeinander aufbauen, werden sie mitunter als Cloud Computing-Stack bezeichnet.
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IaaS (Infrastructure-as-a-Service)
Dies ist die einfachste Kategorie von Cloud Computing-Diensten. Bei IaaS werden IT-Infrastruktur – Server und virtuelle Computer, Speicher, Netzwerke, Betriebssysteme – eines Cloudanbieters in Anspruch genommen und dafür nutzungsbasierte Gebühren entrichtet.
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PaaS (Platform-as-a-Service)
Bei PaaS handelt es sich um Cloud Computing-Dienste, mit denen eine bedarfsgesteuerte Umgebung für Entwicklung, Test, Bereitstellung und Verwaltung von Softwareanwendungen bereitgestellt wird. Mit einer PaaS-Lösung wird die Entwicklung von Web-Apps oder mobilen Apps vereinfacht, ohne dass man sich Gedanken um die Einrichtung oder Verwaltung der zugrunde liegenden Infrastruktur aus Servern, Speichern, Netzwerkkomponenten und Datenbanken machen muss, die für die Entwicklung benötigt werden.
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SaaS (Software-as-a-Service)
SaaS ist eine Methode zur Bereitstellung von Softwareanwendungen über das Internet. Diese Bereitstellung erfolgt nach Bedarf und üblicherweise auf Basis von Abonnements. Bei SaaS werden Softwareanwendungen und zugrunde liegende Infrastrukturen von Cloudanbietern gehostet und verwaltet. Auch alle Wartungsaufgaben (z. B. das Aufspielen von Softwareupgrades und Sicherheitspatches) werden von den Cloudanbietern übernommen. Benutzer verbinden sich über das Internet mit der Anwendung und verwenden dazu üblicherweise einen Webbrowser auf ihrem Mobiltelefon, Tablet PC oder PC.